Welpen/Puppies...

 

Ich lege bei der Aufzucht meiner Welpen größten Wert auf eine umfassende Prägung. Nur so kann garantiert werden, dass sich unsere leichtführige, menschenbezogene Rasse typisch entwickelt. Aus diesem Grund kommen unsere Welpen im Haus zur Welt und leben mit uns zusammen bis zur Abgabe. Daher gibt es bei uns auch immer nur einen Wurf, nicht mehrere Würfe gleichzeitig, da man sich in so einem Fall nicht um alle Welpen ausreichend kümmern kann.

Die ersten 3 Wochen leben die Mutterhündin und die Welpen im Schlafzimmer, hier sind sie etwas ruhiger und abseits der anderen Hunde untergebracht.

 

 

 

     

  Nachdem die Welpen die Augen geöffnet haben und die Mutterhündin etwas länger im Garten bleibt, kommen unsere anderen Hunde in´s Spiel und begrüßen unsere Neuankömmlinge immer sehr begeistert, aber vorsichtig. Unser Super-Kindermädchen „Leadhill´s Hunting Belladonna“ ist dabei immer die erste. Die Wurfkiste wird auch schon unterteilt in einen Löseplatz mit Zeitungspapier und einen Schlafplatz mit kuscheligem Vet-Bed.

Nach einigen Tagen haben alle Welpen verstanden, dass es viel schöner ist, trocken zu liegen, und benutzen ihre Toilette fleißig.

     
Ab dem Alter von 4 Wochen dürfen die Welpeninteressenten ihre zukünftigen Familienmitglieder besuchen, soviel und so oft sie können. Ich versuche immer, die Termine so zu legen, dass jeder Interessent genug Zeit hat, sich ganz allein mit den Welpen zu beschäftigen und seinen eigenen zukünftigen Lebensgefährten auszusuchen.

An Wochenenden nicht immer ganz einfach......!

 

  

 

     

 

 

 

Nun ziehen die Welpen auch tagsüber schon in den großen Auslauf in der Küche um, außerdem wird der Auslauf im Garten vor dem Esszimmer aufgebaut und schon stundenweise benutzt.

 

Hier erleben sie den täglichen Alltag: Staubsaugen, Wischen, Geschirrspüler, Geschirrklappern, Scheppern von Töpfen, Pfannen, Radio, draußen dann Autos, Nachbarn auf dem Fahrrad, Zuglärm und Rasenmäher.

 

Und die Mutterhündin ist natürlich superglücklich, den ganzen Tag in der Küche (dem tollsten Raum im Haus für einen Labrador) sein zu dürfen (es fällt ja doch ab und zu etwas von der Arbeitsplatte....;-)) !).

 

Und immer ist jemand da zum Knuddeln und Kuscheln, das lieben alle!

 

Fressen wird nun auch schon mit dem Pfeifensignal „Hier“ verbunden. Mit 6 Wochen kommen sie über Nacht in unser Welpenhaus, mit Auslauf im Garten, damit ich auch (endlich) die Nächte wieder durchschlafen kann.

     

Jetzt wird jeder Welpe einzeln zum Training aus dem Wurf genommen: Leinegehen, Wildkontakt, Schuß, Dummies, fremde Hunde, Autofahren und Spaziergänge in Feld und Wald bestimmen nun unseren Tagesablauf. Auch unser eigener Teich steht den Welpen regelmäßig zur Verfügung - je nach Wetterlage.

 

     

  

 

 

Die Welpen und die Mutterhündin werden regelmäßig entwurmt.

Mit 8 Wochen werden meine Welpen zum ersten Mal grundimmunisiert und gleichzeitig gechipt. Die Wurfabnahme durch den ÖRC erfolgt kurz darauf.

Ab einem Alter von 9 Wochen können dann die Welpenkäufer ihren neuen Hausgenossen mit sich nach Hause nehmen, allerdings richte ich mich dabei nach der individuellen Entwicklung.

Es können hier große Unterschiede bestehen, sowohl zwischen den Welpen als auch zwischen den verschiedenen Würfen.